«Was die Freiwilligen leisten, ist einzigartig!»

Aus dem «Kloster für Freiwillige»

Gemäss Benevol Schweiz, der Dachorganisation für Freiwilligenarbeit, engagiert sich rund ein Drittel der erwachsenen Bevölkerung in der Schweiz freiwillig oder ehrenamtlich.

Im Kanton Appenzell Innerrhoden dürfte dieser Anteil noch deutlich höher sein. Wo man hinschaut, wird regelmässig Freiwilligenarbeit geleistet. Ohne dieses allgegenwärtige soziale, kirchliche, karitative, sportliche, nachbarschaftliche oder politische Engagement der Vielen für das Gemeinwohl würde unser System kollabieren. Nicht zuletzt dank dieser Freiwilligenarbeit ist in unserem Kanton das Vertrauen in die Gesellschaft und in das politische System nach wie vor sehr hoch.

In der Nachfolge der Schwestern

Man soll den Wert der verschiedenen Teilgebiete der Freiwilligenarbeit nicht gegeneinander abwägen. Aber das, was im Kloster Maria der Engel von den 70 Freiwilligen geleistet wird, ist einzigartig. Die 70 stehen in der Nachfolge von 370 Schwestern, die seit 1613 diesen einzigartigen Ort der Ruhe und Besinnung, des Gebets, der Gastfreundschaft und Nächstenliebe, der Arbeit und früher auch der Bildung und des Kunsthandwerks geschaffen und erhalten haben. Ohne sie alle gäbe es diese blühende Oase nicht, und Appenzell wäre um eine seiner bedeutendsten Attraktionen ärmer.

Unverzichtbarer Beitrag

Im Namen von Landammann und Standeskommission danke ich Euch allen, die Ihr im Kloster Maria der Engel, aber auch ausserhalb der Klostermauern landauf und landab in der Freiwilligenarbeit engagiert seid, ganz herzlich für Euren unverzichtbaren Beitrag für das Gemeinwohl. Euch gilt unsere Hochachtung. Vegöltsgott!

Landammann Roland Inauen

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