Aktuelles

Die «Klosterpost» lässt Sie viermal jährlich eintauchen ins Kloster Maria der Engel Appenzell. Neben einer einleitenden Geschichte aus dem Kloster, verfasst von Freiwilligen, gibt es knappe Informationen über Aktualitäten aus den verschiedenen Tätigkeitsfeldern des Klosters. Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre.

Der Frühling hält auch im Kloster Maria der Engel in Appenzell Einzug. Im Garten beginnen die ersten Pflanzen zu spriessen, während in der Herberge der Frühlingsputz eine neue Saison ankündigt. Und überall sind es die Freiwilligen, die mit Freude und kreativen Ideen das Kloster beleben und weiterentwickeln. Damit die neuen Produktideen umgesetzt und die stets wachsende Nachfrage in der Herberge und im Klosterladen befriedigt werden können, sucht das Kloster nach weiteren freiwilligen Frauen und Männern. Am Donnerstag, 24. März, findet ein Orientierungsanlass dazu statt.

Vom 28. März bis 2. April 2022 finden in unserem Kloster die Fastenexerzitien der Pfarrei Zizers mit Vikar Markus Würtenberger statt. Sie sind herzlich eingeladen, an den täglichen Programmpunkten teilzunehmen:

  • 8.30 Uhr: Anbetung
  • 9.00 Uhr: Eucharistiefeier
  • 18.30 Uhr – ca. 20.30 Uhr: Anbetung mit Liedimpulsen

Das ehemalige Frauenkloster Maria der Engel muss saniert werden. Das geht ins Geld: Der Finanzbedarf für die Sanierung der gesamten Klosteranlage wird auf 10 Millionen Franken geschätzt – Geld, das die Stiftung Kloster Maria der Engel als Trägerin nicht hat und deshalb auf Beiträge und Spendenb angewiesen ist. Die Standeskommission unterbreitet dem Grossen Rat zuhanden der kommenden Junisession ein «Unterstützungspaket» im Umfang von etwas über 1 Million Franken.

Es ist eine Herkulesaufgabe, der sich die Stiftung Kloster Maria der Engel Appenzell stellt. Für die Sanierung der Klosteranlage budgetiert sie Aufwände in der Höhe von rund acht Millionen Franken. Damit die Sanierung gelingen kann, ist die Stiftung auf die Unterstützung zahlreicher Personen und Institutionen angewiesen. Nachdem erste, namhafte Spenden zugesagt wurden, gelangt der Ausschuss Mittelbeschaffung mit einer breit angelegten Kampagne an die Bevölkerung von Appenzell Innerrhoden und Ausserrhoden.

Stefanie Koller leitet seit 1. August 2021 den «Treffpunkt» im Kloster Maria der Engel in Appenzell. Sandra Speck schon seit bald drei Jahren das «Gästehaus». Mit zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern halten sie das ehemalige Kapuzinerinnenkloster lebendig. Weitere Helfende sind jederzeit herzlich willkommen.

Vor 400 Jahren fand nach zweijähriger Bauzeit die Weihe der Klosterkirche Maria der Engel statt. Dies nachdem sich bereits einige Jahre zuvor Kapuzinerinnen in Appenzell niedergelassen hatten. Die Geschichte ihrer Gemeinschaft dauerte fast 400 Jahre und widerspiegelt ein grosses Stück Geschichte Appenzells.

Das 1682 gegründete Frauenkloster mitten in Appenzell ist von hoher Bedeutung. Nach mehreren Jahren Erfahrung, das Kloster «Maria der Engel» nach dem Wegzug der Kapuzinerinnen lebendig zu erhalten, haben sich das Konzept der Herberge und des Klosterladens bewährt. Um den Ort mit besonderer Ausstrahlung zu erhalten, hat der Stiftungsrat weitgehende Sanierungspläne und Öffnungsschritte entwickelt. Unterstützung erhalten sie von namhaften Persönlichkeiten.

Haben Sie in dieser speziellen Zeit die Kapazität, das Kloster Maria der Engel Appenzell in seinen täglichen Aufgaben zu unterstützen?

Als Ergänzung für unsere Gemeinschaft aus Freiwilligen suchen wir Personen, die Zeit und Freude mitbringen, in unserem geschützten, unaufgeregten und geplegten Kloster mitzuwirken. Wir haben freie Plätze für freiwilliges Engagement in unserem Gästehaus sowie im Laden und im Klostergarten.

An der Klosterpforte stehen für Sie hausgemachte Senfe, Tees, Sirupe oder Konfitüren in verschiedene Kreationen sowie Kräuterprodukte, Bioprodukte, Kerzen und Karten zum Verkauf bereit. Gemeinsam haben die Produkte, dass sie naturnah, hochwertig und einzigartig sind. Die Klosterprodukte eignen sich auch bestens als Geschenk und kleines Dankeschön. Natürlich auch als «Verwöhnerli» für sich selber. Der Erlös kommt vollumfänglich dem Betrieb und Unterhalt des Klosters zugute. Wir freuen uns über Ihren Besuch und danken Ihnen herzlich!