Altes bewahren – Neues entstehen lassen
Aus dem Gästehaus
Wo einst schlichte Klosterzellen waren, sind mit viel Liebe und Sorgfalt helle und einladende Gästezimmer entstanden. Im ganzen Kloster konnten rund 300 Fenster ersetzt werden – mit passenden Sprossen innen und aussen, damit der ursprüngliche Charakter des Hauses erhalten bleibt.
Im Obergeschoss wurden die ehemaligen Zellen achtsam saniert. Neue Heizkörper, elektrische Installationen und sanfte Salbeigrün-Töne bringen Wärme und Ruhe in die Räume. Auch die sanitären Anlagen wurden neugestaltet. Die Arbeiten waren oft anspruchsvoll. Die Handwerker arbeiteten mit grosser Sorgfalt und Liebe zum Detail. Besonders die Reinigung, die von Freiwilligen übernommen wurde, war wegen des vielen Staubs eine grosse Herausforderung. Auch das Einrichten verlangte viel Einsatz. Umso schöner war es, gemeinsam anzupacken, miteinander zu lachen und die Freude an der Arbeit zu teilen.
Heute verleihen das schöne Licht, die geschliffenen alten Holzböden, liebevoll genähte Vorhänge aus alten Leintüchern der Schwestern und die alten Möbel den Zimmern eine warme Atmosphäre und besonderen Charme. Zusätzlich entstand für unsere Gäste ein gemütliches Teestübli – ein Ort zum Verweilen, Ausruhen und Zusammensein.