Die St. Galler «Corona-Bibel» gastiert im Kloster Maria der Engel Appenzell

Im ersten Corona-Lockdown haben in nur 10 Wochen mehr als 1000 Menschen aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und vielen anderen Ländern alle 1189 Kapitel der Bibel von Hand abgeschrieben. Viele der Schreibenden haben ihre Seiten auch künstlerisch gestaltet sowie Kommentare und Anmerkungen hinzugesetzt.

Aus diesem länderübergreifenden Gemeinschaftswerk entstand im Frühjahr 2020 die St. Galler Corona-Bibel als einzigartiges Zeitzeugnis. Ein Jahr später wurde die siebenbändige Originalausgabe der St. Galler Stiftsbibliothek zur Aufbewahrung anvertraut. Drei Druckexemplare der Corona-Bibel wurden auf Reisen geschickt um sie der Öffentlichkeit bekanntzumachen.

Ab Donnerstagabend, 30. Juni 2022 bis Mitte August gastiert ein Exemplar im Kloster Maria Engel Appenzell. Die drei Bände werden von Vertretern der Ökumenischen Gemeinde Halden auf dem Säumerweg zu Fuss von St. Gallen nach Appenzell getragen.

Initiiert haben die Beherbergung im Kloster Maria der Engel zwei Frauen aus Appenzell, die ebenfalls an der Corona-Bibel mitgeschrieben haben.

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